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July 22

Qual

Qual


Lohnt es sich zu Hoffen der alten Tage willen
send ich hinaus in die kühle Leere
kommt der Tag meine Begierde zu stillen
fleht meine Seele im schwarzen Meere

Noch half kein Hoffen und kein Flehen
ein halbes Jahr währt mein Leid mit enger Schlinge
den Verlust ihn eingestehen
ist das mein Schicksal ins Herz mit eiserner Klinge

Doch mein Herz es soll nicht bluten wegen ihr
ist sie doch mein einzig Lebenselixier

Oh  Liebste mach mir das Leben nicht zur Qual
Und kehr zurück ein einzigmal


© by Euphorus Defätis

Von Angesicht zu Angesicht

Lacrymosa

Von Angesicht zu Angesicht:
schamtiefe Litanei.
Gnadenschweres Leuchterlicht
umhüllt den stummen Schrei.

Verkrampft erlöst, doch Ungeduld,
Trauer, kalter Schweiß.
Vergib mir! Nein, ich bin nicht Schuld.
Die Angst, mein Gott, er weiß.

Glauben, wollen, wie denn nur?
Wo bist Du? Gib mir Halt!
Von Anfang an ein hohler Schwur?
Oh Ohnmacht in Gestalt.

Was Dich mir nahm, ersehn´ ich nur.
Der Frieden dieser Welt
liegt gebettet auf Purpur
Ja, dies´ Versprechen hält.

Sekunden, Jahre, ewiglich,
von Güte stets verschont.
Von Angesicht zu Angesicht:
nur N i c h t s ist was sich lohnt.

© by taliesin

 

February 23

Kämpfen

Kämpfen

Kämpfen nie gelernt.
Nur im fortlaufen gut.
Doch man kann
vor manchen Dingen
nicht fortlaufen.
Denn das Leben
stellt einem immer wieder
die gleichen harten Aufgaben.
Entweder man schafft es
irgendwann,
oder man wird geschafft!

(unbekannt)

 

February 17

Einsam ohne dich

 

Zitat von Philosophie der Neuzeit


Der Platz neben mir (Part I+II)

Part I

Ich atme Einsamkeit
Und werde sentimental
Die Nacht neigt sich dem Ende zu
Meine Stimmung ist katastrophal

Ich sitze hier im Nirgendwo
Und starre in mein Bier
Verloren in Gedanken
Stehst Du vor mir

Was Du wohl machst
Hab’ ich mich tausendmal gefragt
Fickst Du Engel, zählst Du Sterne
Oder betrinkst Du Dich mit Liebe
Den ganzen Tag

Ich warte schon so lange
Auf ein Wort von Dir
Ein nie endendes Verlangen
Nach Dir lebt in mir
Ich warte schon so lange
Auf ein Wort von Dir
Der Schmerz ist vergangen
Geblieben ist die Leere
Und der Platz
Neben mir

Wir wollten nie wie all die anderen sein
Zu Hause war’n wir nie
Wir waren immer auf’m Sprung
Zwischen Wahnsinn und Genie

Wir spürten unsere Flügel wachsen
Es trug uns davon
Wir verloren unsere Namen
Geschlecht und unsere Konfession

Was Du wohl machst
Hab’ ich mich tausendmal gefragt
Fickst Du Engel, zählst Du Sterne
Oder betrinkst Du Dich mit Liebe
Den ganzen Tag

Ich warte schon so lange
Auf ein Wort von Dir
Ein nie endendes Verlangen
Nach Dir lebt in mir
Ich warte schon so lange
Auf ein Wort von Dir
Der Schmerz ist vergangen
Geblieben ist die Leere
Und der Platz
Neben mir

Part II

Es ist einsam – ohne Dich
Ohne Dich mein Freund
Ich vermisse Dich

Du kehrst wieder als mein Traum
Nur für die Dauer eines Augenblicks
Bist Du real für mich

Eines Tages folge ich Dir
In die Ewigkeit –
Gib’ mir Zeit

Ich pflücke Rosen für Dein Grab
Du bist nicht mehr hier
Doch Du lebst in mir

 

 

 

January 31

Ich bin es leid

Das man mir nicht verzeiht,
war zu allem bereit.
Aber die Zeit wohl nicht soweit.
Ich bin es leid,
hier zu sein,
so ganz allein,
allein, mit mir,
mit meinem Schmerz, im Herz,
will hier weg,
von diesem Ort.
Will dahin wo Frieden ist
für mich in meinem Herz
ohne diesen Schmerz.
Will dahin wo Menschen sind
die mich kennen,
sich zu mir bekennen.
Sie sind aber hinfort
an einem fernen Ort.
Weit weg von hier,
weit weg von mir.
Möchte bei ihnen sein
dann bin ich nicht mehr so allein.

 


January 30

Konfuzius sagt...

Ein Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln:
Erstens: Durch Nachdenken - das ist der edelste.
Zweitens: Durch Nachahmen - das ist der leichteste.
Drittens: Durch Erfahrung - das ist der bitterste.
Konfuzius
January 16

Schmerz

Schmerz

Du wirst nie wissen,
wie sehr du mich verletzt hast,
weil niemand eine verheilte Wunde fragt,
ob sie jemals geschmerzt hat!

 

 

Penelope Galanis

Occupation
Interests
Der Mensch ist ein dunkles Wesen, weisst nicht, woher es kommt, wohin er geht. Das Schicksal liegt nicht in der Hand des Zufalls; es liegt in deiner Hand: du sollst nicht darauf warten, du sollst es bezwingen.

William Jennings Bryan
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